Atlantic Senior Fours Tournament Paphos, Cyprus 2025

Voller Vorfreude – und nicht ganz ohne Ambitionen – flogen Peter Lauper, Ueli Kunz, Markus Bürgin und Bruno Kocher zusammen mit unserem Coach Beatrice Reichen vom Bowls Club Thun nach Larnaca. Mit dem Shuttle ging’s direkt vom Flughafen zum Athena Beach Hotel nach Paphos, wo wir unsere Zimmer bezogen und uns mental auf die kommenden Spiele vorbereiteten.

Nach einem reichhaltigen Frühstück starteten wir am 30.11. mit dem Practice Day.

Am Montag wurde es dann ernst: Gleich im ersten Match trafen wir auf die Champions des letzten ASF. Das ungewohnt lange Terrain von 40 Metern schien den Engländern bestens zu liegen – uns etwas weniger. Kurz gesagt: Wir wurden sauber versenkt.

Am Abend folgte das zweite Spiel gegen die Isle of Man. Erfreulicherweise konnten wir gut mithalten und holten ein starkes Unentschieden (14:14). Der erste Punkt, die Moral stieg!

Der Dienstag brachte unser erstes echtes Highlight: Wir schlugen Israel klar und deutlich mit 22:7 – ohne Wenn und Aber. Beim Abendspiel unter Flutlicht war die Luft allerdings etwas draussen, und Jersey nutzte das routiniert aus. Anfangs konnten wir gut mithalten, doch am Ende stand es 18:8 für Jersey.

Am Mittwoch folgten Niederlagen gegen Scotland und Namibia.

Der Donnerstag war dann ein echter Hitchcock-Day. Am Morgen gönnten wir uns einen Ausflug nach Paphos Downtown: wunderschöne Promenade, Meeresbrise, fast ein Feriengefühl.

Um 16.45 Uhr trafen wir auf Wales. Die Partie blieb bis ganz zum Schluss ausgeglichen. Vor dem letzten End stand es 13:13. Wir hatten den letzten Bowl – und holten den Sieg mit 14:13. Das wurde abends selbstverständlich gebührend gefeiert: gutes Essen, lustige Tischgespräche, Drinks… What a day!!!

Freitag: Gegen Zimbabwe konnten wir bis zum 10. End gut mithalten. Dann schlichen sich leider Konzentrationsfehler ein, und wir verloren etwas unglücklich 18:13. Gegen die Turnierfavoriten Australien spielten wir dagegen eine hervorragende Partie. Wir verloren zwar 17:12, aber es war der «knappste» Sieg der Australier. Wir beendeten das Spiel sogar mit einem Viererhaus – während die Australier trotz Sieg leicht lädiert vom Platz trotteten.

Der Samstag war dann der bisher strengste Tag: zwei Matches direkt hintereinander, insgesamt sechs Stunden Spielzeit. Den ersten Match gegen Canada konnten wir 14:11 für uns entscheiden. Gegen Cyprus war dann die Luft draussen, die Konzentration weg und die Müdigkeit unübersehbar in den Knochen spürbar. Wir verloren klar – für die Zyprioten eine willkommene Revanche für unsere Niederlage, die wir ihnen vor zwei Jahren bereitet hatten. 😊

Sonntag, letzter Tag im Hauptturnier. Um 13.30 spielten wir unseren Abschlussmatch gegen England, den wir leider ziemlich klar verloren.

Jetzt freuen wir uns aufs Mixed Turnier, welches nach dem Practice Day vom Montag am Dienstag beginnt. Wir sind zwei ziemlich international gemischte Teams. Switerland A: Peter, Markus und Dee und Marilyn aus Isle of Man. Switzerland B mit unserem Coach Beatrice, Ueli und Bruno sowie Judith aus Canada.

Schweiz A gewann das erste Spiel gegen Canada 14:12 und verlor anschliessend das zweite Spiel gegen Wales A knapp 13:12.

Schweiz B verlor beide Spiele gegen die Favoriten Australien A und Jersey klar.

Am nächsten Tag verlor Schweiz A im Plate KO gegen England D unglücklich 17:10. Somit war das Turnier für Schweiz A leider zu Ende.

Schweiz B schlug im KO Bowl Israel B äusserst knapp 14:13 und qualifizierten sich somit für den Viertelfinal. Gegen den späteren Sieger Isle of Man konnten sie zunächst gut mithalten. Ab dem 10. End und bei kaltem und regnerischen Wetter fiel das Resultag dann schlussendlich doch noch klar aus. (25:12)

Am Freitag war dann bei schönstem Wetter noch Finaltag.

Wir erlebten und sahen hochstehende Spiele mit Teams aus der ganzen Welt.

U.a. waren 55 Landesmeister/innen und ehemalige Weltmeister/innen anwesend.

Es war ein Erlebnis mit solchen Teams zusammen zu spielen.

Im Ganzen erkämpften wir 5 Siege und 1 Unentschieden. Und ja, wir durften und konnten teilweise gut mit den Teams mithalten, haben z’Teil ganz knapp gegen Weltklasseteams verloren.

Es war ein Erlebnis der besonderen Art. Und Switzerland wurde geschätzt und die Teams verabschiedeten sich von uns mit: see you in 2 years!!